1. FuE-Einzelprojekte von Unternehmen im Sinne von Nummer 3.1.1 der ZIM-Richtlinie
  2. FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen im Sinne von Nummer 3.1.1 in folgenden Varianten:
    a) Kooperationsprojekte mit mindestens zwei Unternehmen
    b) Kooperationsprojekte mit mindestens einem Unternehmen und mindestens einer Forschungseinrichtung
  3. Innovationsnetzwerke
    a) Nationale Innovationsnetzwerke mit mindestens sechs Unternehmen im Sinne von Nummer 3.1.1 der ZIM-Richtlinie
    b) Internationale Innovationsnetzwerke mit mindestens vier Unternehmen im Sinne von Nummer 3.1.1 der ZIM-Richtlinie und einer Netzwerkmanagementeinrichtung sowie mindestens zwei mittelständischen Unternehmen ohne eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland

Vor Antragstellung eines FuE-Projektes in ZIM kann zudem eine Durchführbarkeitsstudie von einem Unternehmen oder mehreren Unternehmen in Kooperation gefördert werden.

  • Für FuE-Einzelprojekte die EURONORM GmbH
    Für FuE-Einzelprojekte aus einem Innovationsnetzwerk die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
  • Für FuE-Kooperationsprojekte die AiF Projekt GmbH
    Für FuE-Kooperationsprojekte aus einem Innovationsnetzwerk die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
  • Für Innovationsnetzwerke die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Die Durchführbarkeitsstudien werden von dem Projektträger bearbeitet, bei dem die Zuständigkeit für das geplante FuE-Projekt liegt, auf das sich die Durchführbarkeitsstudie bezieht.

Die Projektträger beraten Sie kostenlos.

Anträge können jederzeit beim zuständigen Projektträger gestellt werden.

Eine Pflicht zur Einreichung einer Skizze besteht nicht. Sofern Sie sich hinsichtlich der Förderwürdigkeit Ihres Projekts unsicher sind, können Sie eine formlose, kurz gefasste Projektskizze (max. vier Seiten) einreichen, die als Basis für ein erstes Gespräch bzw. eine erste unverbindliche Einschätzung Ihres geplanten Projektes dient. Die Verwendung des Formulars Projektskizze erleichtert eine zügige Bearbeitung beim Projektträger. In diesem Formular sind alle Punkte aufgeführt, die eine Skizze enthalten sollte. Senden Sie dieses Formular bitte per E-Mail oder als Papierausdruck an den zuständigen Projektträger (bei Skizzen für FuE-Kooperationsprojekte bei der AiF Projekt GmbH bitte inkl. der automatisch erzeugten Barcodeseiten). Der Projektträger wird daraufhin den angegebenen Ansprechpartner in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen kontaktieren.

Das Einreichen einer Skizze hat keinen Einfluss auf das Begutachtungsverfahren der Förderanträge. Eine Vorabprüfung von kompletten Passagen oder Anlagen eines sich in Vorbereitung befindlichen Antrages ist nicht möglich und wird im Interesse einer zügigen Bearbeitung der bereits gestellten Anträge formlos zurückgewiesen. Dies trifft auch auf umfangreiche Skizzen zu, die den beschrieben Rahmen von vier A4-Seiten deutlich überschreiten.

Bei speziellen Fragen, die sich beim Ausfüllen der Antragsformulare oder bezüglich der Auslegung der Richtlinie ergeben, genügt oftmals ein kurzes Telefonat beim Projektträger.

Anträge müssen auf den durch die Projektträger bereitgestellten Vordrucken (Formulare) gestellt werden. Für die Übermittlung stehen verschiedene Kommunikationswege (rechtssichere webbasierte Plattformen, Upload-Tools, E-Mail, Fax, Post) zur Verfügung. Die einfache Antragsform (ohne Kopien) genügt.

Sofern Sie Papier übersenden, hilft es uns bei der Bearbeitung und Archivierung Ihrer Unterlagen, wenn Sie diese nicht klammern oder heften und nur einseitig ausdrucken.

Beachten Sie bitte, dass der Antrag rechtsverbindlich unterschrieben sein muss.

Der Antrag soll nur in einfacher Ausführung vorgelegt werden.

Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel bis zu drei Monate. Die Dauer hängt in erster Linie davon ab, wie schnell und gut die vom Projektträger geforderten Antragsergänzungen durch die Antragsteller nachgereicht werden. Es wird immer über das gesamte FuE-Projekt entschieden, d.h. erst wenn alle beteiligten Partner alle erforderlichen Unterlagen eingereicht haben, kann eine Förderentscheidung getroffen werden.

Für Software-Projekte gelten im ZIM die gleichen Bedingungen wie für alle anderen Themen-Bereiche. Es gibt Software-Themen, die für eine Förderung ungeeignet sind, da sie aufgrund ihrer Inhalte keine Entwicklungsrisiken aufweisen und aus entwicklungstechnischer Sicht den Stand der Technik nicht übertreffen. Dazu zählen beispielsweise passive Systeme, bei denen nicht die softwaretechnischen Konzepte im Vordergrund stehen, wie Datenbanken, bei denen der Inhalt der Datenbank relevanter ist, als die Softwarelösung zur Umsetzung der Datenbank (Aufsetzung von Produktdatenbanken, Web-Shops o. ä.). In der Regel gilt: je aktiver/intelligenter die Software desto innovativer. Wichtig ist, dass die Herausforderungen, die mit der Entwicklung verbunden sind, dargestellt werden. Weitere Informationen bietet ein Interview zur Förderung von Digitalisierungsprojekten im ZIM.

Entsprechend Art. 2 Nr. 18 EU-Verordnung Nr. 651/2014 gelten die dort definierten Merkmale für ein sogenanntes „Unternehmen in Schwierigkeiten“ auch für die Antragsberechtigung im ZIM. Bei der Antragstellung können diese Merkmale im Wortlaut der EU-Verordnung direkt aus der Anlage 10 des ZIM-Antragsformulars zur Kenntnis genommen werden.

Demnach gilt ein Unternehmen bereits dann als „Unternehmen in Schwierigkeiten“ im Sinne der EU-Regelungen, wenn im Fall einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, KGaA) mehr als die Hälfte des gezeichneten Stammkapitals infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen ist. Analog gilt dies für eine Personengesellschaft (OHG, KG, GmbH & Co. KG, GmbH & Co. OHG), bei der mehr als die Hälfte der Eigenmittel infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen ist.

Grundlage der Bewertung ist dabei der letzte bestätigte Jahresabschluss, der nicht älter als zwei Jahre sein soll.

Ein klares Anzeichen für ein „Unternehmen in Schwierigkeiten“ liegt vor, wenn in der Bilanz auf der Aktivseite die Position „nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ ausgewiesen wird.

Ein Prüfanlass ist gegeben, wenn auf der Passivseite der Bilanz die Einzelpositionen „Verlustvortrag“ und/oder „Jahresfehlbetrag“ ausgewiesen werden. In diesem Fall ist bei einer Kapitalgesellschaft zu überprüfen, ob unter Berücksichtigung von eventuellen Rücklagen das gezeichnete Stammkapital zur Hälfte verloren gegangen ist. Analog ist bei einer Personen-gesellschaft zu prüfen, ob nicht mehr als die Hälfte der Eigenmittel verloren gegangen ist.

Nur wenn im Ergebnis der Selbstprüfung zur Anlage 10 des ZIM-Antragsformulars durch den Antragsteller festgestellt wird, dass keines der dort genannten Merkmale für ein „Unternehmen in Schwierigkeiten“ zutrifft, kann die entsprechende Eigenerklärung abgegeben werden.

Ja, alle bestehenden und relevanten Datenschutzbestimmungen werden von den Projektträgern eingehalten.

Bei allen projektbezogenen Außendarstellungen (z. B. Broschüren, Websites, Messestände, Transparente und Ähnlichem) ist das BMWi-Logo mit Förderzusatz ("Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages") zu verwenden. Wie Sie dieses Logo einschließlich Kurzdokumentation mit Hinweisen zu seiner Verwendung sowie das ZIM-Logo anfordern können, erfahren Sie hier.

Der Zuwendungsgeber ist berechtigt, über die Projekte folgende Angaben bekannt zu geben: Thema des Projekts, Zuwendungsempfänger, Bewilligungszeitraum und Höhe der Zuwendung. Darüber hinaus können Informationen über das Projekt nur in Abstimmung mit den Zuwendungsempfängern publiziert werden (z.B. auf der Website, in Zeitschriften u.ä.).