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Unter dem Thema „Innovation und Standardisierung – Mit ZIM-Innovationsnetzwerken Zukunftstechnologien in Märkten etablieren“ findet heute in Berlin die Jahrestagung 2025 der Innovationsnetzwerke des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand, kurz ZIM, statt. Rund 200 Netzwerkmanager, Unternehmensvertreter sowie Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden diskutieren auf der heutigen Tagung die Rolle der ZIM-Innovationsnetzwerke als Katalysatoren für Innovation, Technologietransfer und Standardisierung.

Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: „ZIM ist eine Erfolgsgeschichte. Damit fördern wir im großen Umfang und wirksam Innovation im Mittelstand. Jährlich stehen dafür über 500 Millionen Euro bereit. Das Wirtschaftsministerium hat bisher rund 1.000 ZIM-Innovationsnetzwerke unterstützt. Damit wurden mehr als 8.500 kleine und mittlere Unternehmen gefördert. In über 6.000 Forschungsprojekten stärkte das Programm Zusammenarbeit, Wissenstransfer und unternehmerischen Mut. Die ZIM-Netzwerke sind unverzichtbarer Teil dieser Erfolgsgeschichte. Sie unterstützen beim Technologietransfer, bei der Entwicklung neuer Technologien und beim Umgang mit Normung und Standardisierung. So erhalten Unternehmen mehr Schlagkraft. Wichtig ist, dass Forschungsergebnisse und Innovationen früh in Standardisierungsprozesse einfließen. Das erleichtert den Zugang zu Märkten. Und es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands."

In den ZIM-Innovationsnetzwerken arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an Technologieroadmaps, tauschen ihr Wissen aus und entwickeln neue innovative Projekte. Für den Bereich der Normung und Standardisierung machen die ZIM-Innovationsnetzwerke die Potenziale für KMU und Startups sichtbar und regen die Unternehmen an, sich an nationalen und internationalen Standardisierungsaktivitäten zu beteiligen. Der Austausch mit Experten in den Normungsgremien trägt dazu bei, den Stand der Technik frühzeitig zu erkennen und Innovationen gezielt in die Märkte zu bringen. Auf der ZIM-Netzwerkjahrestagung können sich die Teilnehmer zu ihren Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit und zu neuen Entwicklungen in der innovationsorientierten Standardisierung austauschen.

Auch die Digitalisierung der Förderpolitik durch das Wirtschaftsministerium ist Thema der Tagung: Seit dem 3. November 2025 wird das ZIM als erstes großes Förderprogramm der Bundesregierung über die neue Förderzentrale Deutschland digital umgesetzt. Hierzu können sich die Teilnehmer vor Ort beraten lassen. KMU erhalten über die Förderzentrale Deutschland einen noch leichteren Zugang zur ZIM-Förderung: schnell, digital, sicher und nutzerfreundlich. Begleitet wird die Jahrestagung von einer Ausstellung zu ZIM-Praxisbeispielen sowie von verschiedenen Beratungsständen, z. B. vom Deutschen Institut für Normung (DIN e.V.).

Zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, kurz ZIM, ist das größte Förderprogramm der Bundesregierung für kleine und mittlere Unternehmen. Mit ZIM unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit über 500 Millionen Euro im Jahr technologie-, branchen- und themenoffen mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland dabei, aus ihren Ideen marktfähige Projekte zu machen.

Informationen zur ZIM-Antragstellung über die „Förderzentrale Deutschland“ finden Sie unter  und .