Die RKW-Wirkungsbelege zeigt positive Effekte des ZIM wie Sicherung von Arbeitsplätzen

Abbildung: Durch die geförderten Projekte im ZIM werden Arbeitsplätze nach Projektstart gesichert (in Vollzeitäquivalenten (VZÄ); Mittelwerte).

© RKW-Kompetenzzentrum

Der heute veröffentlichten Expertise des RKW Kompetenzzentrums zu den Wirkungen von ZIM-Projekten und ZIM-Netzwerken liegt eine im Juli bis September 2024 durchgeführte Befragung von Unternehmen zugrunde, die ihre Vorhaben im Jahr 2022 beendet hatten. Danach erzielten die Unternehmen bereits ein Jahr nach Projektende im Durchschnitt rund 158.000 Euro Umsatz, der auf das geförderte Projekt zurückzuführen ist. Für das Jahr 2024 rechneten die Unternehmen mit einer Erhöhung auf 201.000 Euro. Die Studie bestätigt die positiven Effekte der Projekte auf die Beschäftigung. Durchschnittlich wurde ein zusätzlicher Job geschaffen, knapp drei Arbeitsplätze wurden gesichert.

Erstmals wurden auch die im Jahr 2020 neu eingeführten Durchführbarkeitsstudien untersucht. Diese waren eingeführt worden, um noch mehr KMU an anspruchsvolle FuE-Projekte heranzuführen. Die Studie zeigt, dass die Durchführbarkeitsstudien eine wertvolle Ergänzung der Projektförderung darstellen. Sie werden v.a. von jungen, digital affinen KMU genutzt- 66 Prozent der geförderten Unternehmen sind jünger als 10 Jahre. Der Anteil der Projekte mit großem bis sehr großem Bezug zu Digitalisierung bzw. zu Künstlicher Intelligenz liegt bei 49 bzw. 24 Prozent.

Die Befragung für die Gesamtheit der FuE-Projekte zeigt, dass im themenoffenen ZIM gerade auch Themen der Ökologie und Nachhaltigkeit aufgegriffen werden. Einen großen bis sehr großen Bezug zu diesem Thema haben 37 Prozent der Projekte.

 Die RKW-Expertise wird in der Regel jährlich durchgeführt und dient der statistischen Erfolgskontrolle der ZIM-Projekte sowie der empirischen Erfassung des Innovationsgeschehens im ZIM.

Weitere Erkenntnisse der Wirkungsanalyse zur ZIM-Förderung stehen Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.