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Robuste Konjunkturentwicklung im zweiten Quartal

Die deutsche Wirtschaft hat sich trotz der Belastungen infolge des Konflikts im Nahen Osten im Frühjahr günstiger entwickelt, als allgemein zu erwarten war. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes vom 30. Juli legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Für das erste Quartal wurde der BIP-Zuwachs leicht von +0,3 Prozent auf +0,4 Prozent aufwärts revidiert. Im ersten Halbjahr 2026 lag das BIP damit um knapp ein Prozent über dem Vorjahresniveau.

Wachstumsbeiträge sind im zweiten Quartal nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor allem von den Exporten ausgegangen. Dies dürfte auch auf eine günstigere Wettbewerbssituation der energieintensiven Industrien Deutschlands gegenüber den asiatischen Wettbewerbern zurückzuführen sein. Letztere waren aufgrund ihrer höheren Abhängigkeit von Energielieferungen aus dem Nahen Osten stärker von Preiserhöhungen und Versorgungsengpässen betroffen. Die Umlenkung der Nachfrage auf europäische und auch deutsche Lieferanten zeigt sich in dem kräftigen Anstieg der Produktion und der Auslandsumsätze der deutschen energieintensiven Industrien. Von der Inlandsnachfrage gingen im zweiten Quartal dagegen keine Impulse aus; laut Statistischem Bundesamt stagnierten die öffentlichen und privaten Konsumausgaben, während die Investitionen rückläufig waren.

Ungeachtet der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten hat sich die Versorgungslage in der deutschen Wirtschaft zuletzt etwas verbessert. Gemäß den jüngsten Umfragen des ifo Instituts meldeten im Juli noch 13,7 Prozent der Unternehmen Materialengpässe, nach 17,2 Prozent im Juni. In der chemischen Industrie ging der Anteil der Unternehmen mit Lieferproblemen sogar von 29,5 Prozent im Vormonat auf 13,8 Prozent zurück.

Frühindikatoren für das begonnene dritte Quartal zeigen insgesamt eine recht positive Einschätzung für die weitere konjunkturelle Entwicklung: Die Geschäftserwartungen in der Wirtschaft haben sich zuletzt weiter aufgehellt, was der erneute Anstieg des ifo Geschäftsklimaindex wie auch des S&P-Einkaufsmanagerindex und des sentix Konjunkturindex für Deutschland belegen; ebenso hellten sich die ZEW-Konjunkturerwartungen weiter spürbar auf. Auch der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex, der eine Vorlaufeigenschaft für die Industrieproduktion des jeweiligen Monats aufweist, erhöhte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Monat Juli spürbar.

Mit den aktuellen Niedrigwasserständen auf wichtigen deutschen Binnengewässern ist jedoch das Risiko für temporäre, regionale Materialengpässe vor allem in der Mineralöl-, Chemie-, Bau- und Stahlindustrie gestiegen. Zwar haben viele Unternehmen in den vergangenen Jahren ihre Transportlogistik umgestellt, halten größere Lagerbestände vor und nutzen verschiedene Transportwege, um ihre Lieferketten resilienter zu machen. Dennoch zeichnet sich aufgrund der geringeren Beladungskapazität bereits ein deutlicher Anstieg der Transportkosten ab. Abhängig von der Dauer der Niedrigwasserstände sind hierdurch temporäre Einschränkungen bei der Produktionstätigkeit von betroffenen Unternehmen und über höhere Transport- und Güterkosten auch regional- und produktspezifische Preiseffekte zu erwarten, die die Wertschöpfung im dritten Quartal dämpfen könnten.

Weltwirtschaft trotz hoher Energiepreise weiter robust

Die weltweite Industrieproduktion stabilisierte sich im Mai nach zwei Rückgängen und blieb gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (+0,1 Prozent). Während die Ausbringungsmenge in den Industrieländern im Vergleich zum April 2026 leicht zurückging (-0,1 Prozent), wurde sie in den Schwellenländern moderat ausgeweitet (+0,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich lag sie mit +1,0 Prozent noch leicht im Plus. Die Frühindikatoren für die Weltkonjunktur verbesserten sich zuletzt wieder: Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global für die Weltwirtschaft ist im Juli um 0,6 auf 52,6 Punkte gestiegen und signalisiert damit ein nach wie vor robustes Wachstum. Die Stimmung in der Industrie verharrt mit 52,1 Punkten in etwa auf dem Stand des Vormonats, während der Index für den Dienstleistungssektor eine klare Aufwärtsdynamik anzeigt (+0,8 auf 52,5). Der sentix Konjunkturindex für die Weltwirtschaft hat sich im August den vierten Monat in Folge aufgehellt und erreichte den höchsten Stand seit Februar 2026. Nach dem Stimmungseinbruch im Frühjahr 2026 infolge des Iran-Krieges verbesserte er sich im August auf 14,7 Punkte.

Der Welthandel stieg von April auf Mai laut dem niederländischen Forschungsinstitut CPB saisonbereinigt um 1,0 Prozent. Bereits im Vormonat war er moderat um 0,3 Prozent ausgeweitet worden. Während der Konflikt im Iran vor allem den Handel in der Golfregion beeinträchtigte, blieben die globalen Auswirkungen bisher begrenzt. Ein beschleunigter Lageraufbau sowie die starke Nachfrage nach KI-bezogener Elektronik dürften die weltweite Entwicklung in den vergangenen Monaten gestützt haben.

Der RWI/ISL-Containerumschlagindex hat sich im Juni mit einem leichten Anstieg auf 143,1 Zählern weiter stabilisiert Auch der Nordrange-Index sowie die Aktivität in den chinesischen Häfen legten im Juni zu. Der Trade Monitor des Internationalen Währungsfonds deutete im Juni auf eine robuste Entwicklung des weltweiten Handelsvolumens hin.

Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

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Aktuelle Projektion

Wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur

Die Bundesregierung projiziert unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) in der Regel dreimal im Jahr die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für Deutschland. Rechtliche Grundlage bildet das Vorausschätzungsgesetz.

Die Jahresprojektion im Januar ist Teil des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung. Die Frühjahrs- und Herbstprojektionen, üblicherweise im April beziehungsweise Oktober, bilden die Grundlage für die Schätzungen des Steueraufkommens im Arbeitskreis „Steuerschätzungen“. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen orientieren sich bei der Aufstellung ihrer Haushalte an den projizierten gesamtwirtschaftlichen Eckwerten. Auch die Meldungen an die Europäische Union im Rahmen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes werden auf Grundlage der Projektionen erstellt.

Die Bundesregierung projiziert die Wirtschaftsentwicklung in der kurzen und mittleren Frist und bestimmt das Produktionspotenzial. Diese Schätzungen sind Grundlage für die Berechnung der maximal zulässigen Nettokreditaufnahme des Bundes nach der nationalen Schuldenregel gemäß Artikeln 109 und 115 des Grundgesetzes. Frühere Projektionen finden Sie im Archiv.

In der aktuellen Frühjahrsprojektion erwartet die Bundesregierung im Jahr 2026 reales Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent und im Jahr 2027 von 0,9 Prozent.

Mehr Informationen zur Frühjahrsprojektion 2026 lesen.

22.04.2026 schlagwort-wirtschaftliche-entwicklung

Artikel: Frühjahrsprojektion 2026

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Kennzahlen zur Jahresprojektion der Bundesregierung

+0,5
Symbolicon für Wachstumskurve

Prozent Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
in 2026 erwartet und 0,9 Prozent in 2027.

+2,9
Symbolicon für Münzen und Geldschein

Prozent Wachstum des globalen Bruttoinlandprodukts (BIP)
in 2026 erwartet und 3,0 Prozent in 2027.

+2,7
Symbolicon für Geld

Prozent Inflationsrate
in 2026 erwartet und 2,8 Prozent in 2027.

6,3
Symbolicon für Arbeiter

Prozent Arbeitslosenquote
in 2026 und 2027 erwartet.

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Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Aktuelle Themen und Analysen

Der monatliche Bericht „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ informiert über die aktuellen Themen der deutschen Wirtschaftspolitik. Mit Analysen und Grafiken bietet er einen kompakten Überblick über die gesamtwirtschaftliche Situation.

Im Fokus der August-Ausgabe 2026 der Schlaglichter der Wirtschaftspolitik stehen folgende Themen:

Im Fokus: Wettbewerb und Künstliche Intelligenz - Expertenkommission legt Abschlussbericht vor (PDF, 320 KB): Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Expertenkommission hat im April 2026 nach sechs Monaten intensiver Arbeit ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin sind sieben übergeordnete Prinzipien und 20 konkrete Handlungsempfehlungen enthalten. Die Empfehlungen adressieren die Bereiche Infrastruktur, Finanzierung, Daten, Wettbewerb, Regulierung, Talent und Transfer. Im Zentrum der Kommission mit Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stand dabei die Frage, wie Deutschland und Europa technologische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit im KI-Zeitalter erhalten können. Zentral Signal des Berichts: Fortschritt entfesseln, nicht bremsen. Die Kommission hebt die Notwendigkeit eines Ordnungsrahmens hervor, der Innovation ermöglicht, Unternehmen Freiräume gibt, Investitionen anzieht und Gründergeist belohnt. Für die Bundesregierung sind die Empfehlungen ein Auftrag zum Handeln. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Fokusartikel dieser Ausgabe.

Neue Standards für den Baustoffsektor in Ghana – Internationale Verwaltungspartnerschaft mit Ghana verbessert den Marktzugang zur Baubranche (PDF, 200 KB): Die Baubranche zählt zu den Schlüsselindustrien der ghanaischen Wirtschaft. Eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Bauleistungen und ein wachsender Infrastrukturbedarf schaffen ein breites Spektrum an Geschäftschancen – auch für Unternehmen aus Deutschland. Eine fünfjährige internationale Verwaltungspartnerschaft zwischen der Ghana Standards Authority und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat dazu beigetragen, den ghanaischen Baustoffsektor insbesondere durch die konsequente Angleichung an internationale und europäische Standards zu stärken. Die Einführung einheitlicher Standards erhöht nicht nur die Sicherheit und Nachhaltigkeit vor Ort, sondern erleichtert zudem den Marktzugang für ausländische Unternehmen. In unserem Artikel erfahren Sie noch mehr zu den erreichten Meilensteinen und der Wahrnehmung in Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit.

30 Jahre TAIEX: Bessere Institutionen, besseres Leben (PDF, 280 KB): Das Instrument TAIEX (Technical Assistance and Information Exchange) der EU feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1996 unterstützt TAIEX EU-Mitgliedstaaten, (potentielle) EU-Beitrittskandidaten und auch weltweite Partnerländer beim Aufbau effizienter Institutionen, bei der Annäherung an EU-Recht und bei der Verbesserung der öffentlichen Verwaltung. Mit TAIEX konnten bislang über eine halbe Million Aktivitäten in über 100 Ländern durchgeführt werden. Auch Deutschland hat maßgeblich zum Erfolg des Instruments beigetragen und wurde deswegen neben Belgien und Slowenien als „TAIEX Champion for Protecting Citizens‘ Rights, Justice and Security“ ausgezeichnet. Wir berichten in dieser Ausgabe zum Jubiläum und wie es mit dem Instrument weitergeht.

Wie üblich enthält die Ausgabe auch eine ausführliche Berichterstattung zur Konjunkturlage.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Coverbild Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

24.06.2026 Juli 2026

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Weitere Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

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Analysen

Analysen der Wirtschaftsentwicklung

Frühjahrsgutachten 2026 der Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose

Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben am 1. April 2026 ihr Frühjahrsgutachten vorgestellt. Das Schwerpunktthema befasst sich mit den Ursachen der rückläufigen Arbeitszeit in Deutschland und den Folgen für das Potenzialwachstum in den kommenden Jahren. Die Institute erwarten in diesem Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,6 Prozent und im Jahr 2027 einen Anstieg von 0,9 Prozent.

Dashboard Deutschland

Online-Plattform bündelt wirtschaftlich relevante Daten

Mit dem „Dashboard Deutschland“ stellt das Statistische Bundesamt (Destatis) hochaktuelle Informationen zur Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Lage auf einer öffentlich zugänglichen Online-Plattform bereit.

Das im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) entwickelte „Dashboard Deutschland“ bietet mehr als 100 aussagekräftige Indikatoren aus unterschiedlichen Datenquellen zu gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Themenbereichen wie Gesundheit, Wirtschaft, Mobilität und Finanzen. Das Angebot wird stetig weiter ausgebaut und ist kostenfrei nutzbar.

Weitere Informationen im Dashboard Deutschland einsehen.

Konjunkturstatistik

Konjunkturstatistik

 

Konjunktur

KONJUNKTUR
Grafiken & Tabellen

Schlaglichter – Konjunktur August 2026

Basisregister

Das Basisregister für Unternehmen

Mit dem Basisregister für Unternehmen sollen Stammdaten aller Unternehmen in einem zentralen Register gespeichert werden, um Mehrfachmeldungen zu verhindern, Dateninkonsistenzen abzuschaffen und insgesamt der Zeit- und Arbeitsaufwand für Unternehmen und Verwaltung deutlich reduziert werden. Durch die Digitalisierung und Vernetzung sollen künftig Kosten eingespart und Bürokratiepflichten abgebaut werden.

 

Welchem Zweck dient das Basisregister?

Das Basisregister für Unternehmen ist ein zentrales Digitalisierungsprojekt um Bürokratieabbau für Wirtschaft und Verwaltung zu schaffen: Die stark fragmentierte Registerlandschaft in Deutschland ist bisher kaum vernetzt und wenig digitalisiert. Derzeit sind viele Unternehmen in mehreren Registern mit ihren Daten und teilweise unterschiedlichen Identifikationsnummern parallel erfasst; ein Austausch von Informationen zwischen Registern erfolgt häufig nicht. Die regelmäßige erforderliche Pflege und mehrfache Meldung beziehungsweise Abfrage von Daten führen bei Unternehmen und in der Verwaltung zu unnötiger Bürokratie. Hier setzt das Basisregister für Unternehmen an: Es speichert zukünftig Stammdaten aller Unternehmen in Deutschland, einschließlich einer bundeseinheitlichen Wirtschaftsnummer zur eindeutigen Identifizierung.

Was ist die bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer?

Die bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer entspricht der Wirtschafts-Identifikationsnummer, die derzeit vom Bundeszentralamt für Steuern jedem wirtschaftlich Tätigen auf Grundlage von § 139c Abgabenordnung (AO) zugeteilt wird. Sie besteht aus den Anfangsbuchstaben „DE“ und einer neunstelligen Ziffernfolge. Für unterschiedliche wirtschaftliche Tätigkeiten wird an die Nummer ein Unterscheidungsmerkmal beginnend mit „00001“ angehangen.

Welche Vorteile bietet die bundeseinheitliche Wirtschaftsnummer?

Sie schafft zusammen mit dem Basisregister die Voraussetzungen für effiziente Datenaustausche zwischen Behörden und für die Umsetzung des „Once-Only“-Prinzips im Unternehmensbereich: Zukünftig sollen Unternehmen ihre Daten der Verwaltung nur einmal mitteilen müssen; Mehrfachmeldungen an verschiedene Register können schrittweise durch Registerabfragen und zwischenbehördliche Datenaustausche ersetzt werden. Zudem vereinfacht das Vorhaben nicht nur den Kontakt von Unternehmen mit der öffentlichen Hand, sondern verbessert gleichzeitig die Qualität der Registerdaten.

Wie stark reduziert sich der bürokratische Aufwand für Unternehmen durch das Basisregister?

Schätzungen gehen perspektivisch von einem hohen Entlastungspotenzial für Unternehmen aus. Eine Studie des Normenkontrollrats aus dem Jahr 2017 hat ermittelt, dass sich der Zeitaufwand nach der Registermodernisierung für Unternehmen und die Verwaltung mehr als halbieren wird. Der potentielle Nutzen erhöht sich mit jeder Ausbaustufe, in der aktuellen ersten Ausbaustufe soll zunächst die Grundstruktur des Basisregisters für Unternehmen aufgebaut werden.

Derzeit wird die erste Ausbaustufe des Basisregisters für Unternehmen bei der registerführenden Behörde, dem Statistischen Bundesamt, umgesetzt. Nach einer Änderung der Verordnung soll zeitnah damit begonnen werden die zweite Ausbaustufe umzusetzen.

Gesetzliche Grundlage: Das Unternehmensbasisdatenregistergesetz – UBRegG
https://www.gesetze-im-internet.de/ubregg/BJNR250610021.html

Verordnung des Bundesministeriums der Finanzen, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und des Bundesministeriums der Justiz über das Register über Unternehmensbasisdaten
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/240424-ubregg.html


Übersichtsseite zum Basisregister vom Statistischen Bundesamt:
https://www.destatis.de/Verwaltungsregister/DE/Basisregister/_inhalt.html

Informationen vom BZSt zur Wirtschafts-Identifikationsnummer
https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Identifikationsnummern/Wirtschaftsidentifikationsnummer/ wirtschaftsidentifikationsnummer_node.html

Der Aufbau des Basisregisters ist Teil der Registermodernisierung
https://www.bva.bund.de/DE/Services/Behoerden/Verwaltungsdienstleistungen/Registermodernisie rung/Ueberblick/ueberblick_node.html

Graph zum Thema Wirtschaftliche Entwicklung; Quelle: istockphoto.com/jxfzsy

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