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Symbolbild Energie und Forschung, Frau steht vor einer Windmühle auf einem Feld, digitale Zeichen symbolisieren die digitale Forschung für Energie

Die Energieforschung unterstützt den Umbau des Energiesystems durch zukunftsweisende Entwicklungen – beispielsweise für intelligente Stromnetze oder energetisch vernetzte Wohnquartiere.

© AdobeStock/tonefotografia

Wirtschaft und Gesellschaft sind auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Hierfür ist Energieforschung unerlässlich. Durch Innovationen und deren schnellem Transfer aus der Forschung in die Praxis trägt sie dazu bei, dass Deutschlands Energiesystem effizient, zuverlässig und klimaverträglich wird. Gleichzeitig ist die Energieforschung technologieoffen ausgelegt und stärkt damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. In Zeiten globaler Herausforderungen ist die Resilienz des Energiesystems zudem eine strategisch wichtige Aufgabe mit wirtschafts-, aber auch sicherheits- und gesellschaftspolitischer Relevanz.

Das Bundeswirtschaftsministerium ist federführend für die Energieforschungspolitik der Bundesregierung verantwortlich. Es koordiniert die förderpolitischen Aktivitäten der daran beteiligten Ressorts. Dies erfolgt unter anderem über die Koordinierungsplattform Energieforschung. Hier werden geplante Maßnahmen einzelner Ressorts aufeinander abgestimmt und Synergien durch Kooperationen erschlossen. Das Bundeswirtschaftsministerium tauscht sich zudem mit den 16 Bundesländern zu deren Maßnahmen im Bereich der Energieforschung aus.

Seit den 1970er Jahren fördert die Bundesregierung die Energieforschung durch stetig fortgeschriebene Energieforschungsprogramme. Diese beinhalten die Grundlinien und Schwerpunkte der Förderpolitik in ihrem jeweiligen geopolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext sowie den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung. Die Energieforschungspolitik deckt den gesamten Innovationszyklus von der Grundlagenforschung bis hin zur Erprobung von Energie- und Effizienztechnologien kurz vor der Markteinführung ab.

Vernetztes und digitalisiertes Energiesystem

Die Energieforschungspolitik schafft für den Umbau des Energiesystems verlässliche Rahmenbedingungen, die auf die Erfordernisse der Wirtschaft und Gesellschaft zugeschnitten sind und die Innovations- und Investitionsbereitschaft der forschenden Akteure unterstützen. Die Tätigkeitsfelder sind vielfältig: Erneuerbare Energieanlagen müssen effizient sein und ausreichend Wärme und Strom produzieren. Um die Energieeinspeisung zu optimieren, sind ein beschleunigter Netzausbau und der Ausbau digitaler Prozesse inklusive KI-gestützter Steuerung nötig. Zudem sind Speicher- und Wasserstofftechnologien gefragt, um Energie zwischenzuspeichern und bedarfsorientiert zur Verfügung stellen zu können.

Partizipation aller Akteure gefragt

Der Umbau des Energiesystems verändert die Lebens- und Arbeitswelt grundlegend. Neben den Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft sind auch die Bevölkerung, Kommunen, öffentliche Einrichtungen sowie Energieversorger und das Handwerk gefragt, den Wandel mitzutragen und aktiv mitzugestalten. Nur gemeinsam kann der Umbau des Energiesystems gelingen und in allen Bereichen erfolgreich umgesetzt werden.

Innovationen für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Energieinnovationen tragen entscheidend zur Schaffung und Sicherung von Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und Wohlstand in Deutschland bei. Durch Forschungsförderung unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium Unternehmen dabei, ihre Position auf dem Gebiet effizienter und klimaverträglicher Energietechnologien auszubauen und erfolgreich am global wachsenden erneuerbaren Technologie- und Dienstleistungsmarkt teilzuhaben.

Windräder auf einem Feld

© istockphoto.com/elxeneize

energieforschung.de

Informationen zur angewandten Energieforschung

Das 8. Energieforschungsprogramm

Das 8. Energieforschungsprogramm zur angewandten Energieforschung

Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt seit Jahrzehnten die umfassende Transformation des Energiesystems durch aufeinander aufbauende Energieforschungsprogramme. Das 8. Energieforschungsprogramm des Bundeswirtschaftsministerium gibt die förderpolitischen Leitlinien für die angewandte Energieforschung vor. Im Zentrum der Forschungsförderung stehen systemische Lösungen für den Wandel des Energiesystems – praxisnah, marktorientiert und wirtschaftlich relevant. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt dies durch einen breiten Förderansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Forschungsmissionen für ein zukunftsfähiges Energiesystem

Mit seinem 8. Energieforschungsprogramm verfolgt das Bundeswirtschaftsministerium erstmals eine missionsorientierte Innovationspolitik. Dahinter verbirgt sich eine sektor- und fachthemenübergreifende Forschungsförderung. Diese ist an konkrete, ambitionierte Ziele geknüpft - immer mit dem Fokus, Forschungsergebnisse, die zum Aufbau einer sicheren, effizienten und klimaverträglichen Energieversorgung und damit zur Infrastrukturerneuerung beitragen, schnell in die Praxis zu bringen.

Bild vergrößern: Auf der Grafik zum 8. Energieforschungsprogramm des Bundeswirt-schaftsministeriums werden die alle fünf missionsorientierten Ziele für einen klimaneutra-len Umbau des zukunftssicheres, effizientes und klimaverträgliches Energiesystems auf

Bild vergrößern: Auf der Grafik zum 8. Energieforschungsprogramm des Bundeswirt-schaftsministeriums werden die alle fünf missionsorientierten Ziele für einen klimaneutra-len Umbau des zukunftssicheres, effizientes und klimaverträgliches Energiesystems aufge-führt.

© Projektträger Jülich

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das 8. Energieforschungsprogramm bewusst als lernendes Programm ausgelegt. Der Umbau des Energiesystems ist ein dynamischer Prozess, der von äußeren, geopolitischen Entwicklungen ebenso abhängt wie von allen Akteuren, die Energie bereitstellen oder nutzen. Durch das lernende Programm können die verschiedenen Förderformate und Programmziele der fünf Missionen jederzeit an neue Erfordernisse angepasst werden. Wichtige Impulse geben hierfür unter anderem die Expertinnen und Experten des Beirats zur Energieforschung sowie die Mitglieder der Forschungsnetzwerke Energie. Sie unterstützen als wichtige Säulen der Programm-Governance das Bundeswirtschaftsministerium dabei, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung im Blick zu behalten. Um Ziele oder Maßnahmen gegebenenfalls zeitnah nachjustieren zu können, sieht das Programm ein Monitoring und Evaluationen vor.

Mehr Informationen können Sie dem 8. Energieforschungsprogramm (PDF, 3 MB) entnehmen. Eine Förderbekanntmachung zur angewandten Energieforschung konkretisiert die im Programm genannten Inhalte und bildet die Grundlage für Förderanträge. Die Informationen dazu finden Sie in der Bekanntmachung im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms (PDF, 222 KB).

Cover der Publikation 8. Energieforschungsprogramm zur angewandten Energieforschung

25.10.2023 schlagwort-energieeffizienz

Publikationen: 8. Energieforschungsprogramm zur angewandten Energieforschung

Forschungsmissionen für die Energiewende (PDF ist nicht barrierefrei)

Stand: Oktober 2023

Öffnet PDF "8. Energieforschungsprogramm zur angewandten Energieforschung" in neuem Fenster.

Die Forschungsmissionen im Einzelnen sind:

Forschungsförderung als Projektförderung

Forschungsprojekte generieren Innovation

Die Projektförderung des Bundeswirtschaftsministeriums erfolgt entlang energie- und wirtschaftspolitischer Prioritäten. Die Projektförderung fokussiert auf bestimmte Förderschwerpunkte und ist an klare Ziele, Meilensteine und Erfolgsnachweise gebunden. Diese müssen zum Erreichen eines Programmziels oder mehrerer Programmziele der Forschungsmissionen des Energieforschungsprogramms beitragen. Durch gezielte Förderaufrufe oder -initiativen sowie Ideenwettbewerbe in der Projektförderung kann der Staat Schwerpunkte setzen und damit flexibel auf Entwicklungen reagieren. Die genannten Steuerungsinstrumente ermöglichen die Entwicklung notwendiger Innovationen durch Forschung bei gleichzeitig effizientem Einsatz von Steuermitteln.

Zwei Ingeneure stehen in einer Fabrik und besprechen die Konstruktion diverser Maschinen.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat 2025 5196 Forschungsprojekte in der ange-wandten Energieforschung unterstützt.

© Nassorn – stock.adobe.com

Unterschiedliche Förderformate

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert innerhalb des 8. Energieforschungsprogramms verschiedene Projektformate. Die meisten geförderten Projekte sind Verbundprojekte, an denen mehrere Partner beteiligt sind. Um Synergien zu nutzen und Forschungsergebnisse schnell an den Markt zu führen, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten, Universitäten und Unternehmen ausdrücklich gewünscht.

Reallabore der Energiewende

Innovation im Industriemaßstab: die Reallabore der Energiewende

Das Bundeswirtschaftsministerium hat neben dem Format der klassischen Verbundprojekte das marktnahe Format Reallabore der Energiewende als eine wichtige Säule der Forschungsförderung etabliert. Die Reallabore zeigen auf, wie die Energiewende im konkreten Umfeld funktionieren kann, welche Herausforderungen bestehen und wie sie gelöst werden können. Mit dem Förderformat Reallabore der Energiewende schließt das Bundeswirtschaftsministerium die technologische Entwicklungslücke für Innovationen zwischen der Forschung und der Umsetzung in der Praxis. Die Reallabore der Energiewende umfassen einzelne Stadtviertel, Industrieareale, ganze Städte oder können sich über mehrere Bundesländer erstrecken. Sie ermöglichen es, innovative Technologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab zu testen.

Reallabore der Energiewende

© stock.adobe.com

Reallabore der Energiewende

Innovationen im Industriemaßstab

Mikroprojekte: Innovatives Format mit kurzen Laufzeiten

Ein besonderes Format im Energieforschungsprogramm sind Mikroprojekte. Mikroprojekte grenzen sich von den anderen Formaten durch kurze Projektlaufzeiten ab. Zügigere Antragsprozesse und kleinformatige Projekte sollen Lernschleifen beschleunigen.

Vorkommerzielle Auftragsvergabe

Vorkommerzielle Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement - PCP)

Ein weiteres Format ist die vorkommerzielle Auftragsvergabe (Pre-Commercial Procurement - PCP). Sie ist ein Instrument der innovationsorientierten öffentlichen Beschaffung: Die Bundesregierung agiert als Auftraggeber von Forschungs- und Entwicklungs-Leistungen (FuE),nicht als klassischer Fördermittelgeber. Das BMWE definiert hierbei ein eng abgestecktes Innovationsbedürfnis, schreibt dieses europaweit aus und vergibt Verträge an mehrere Unternehmen parallel. Diese durchlaufen einen Wettbewerb in Phasen (beispielsweise Machbarkeit, Prototyp, Erprobung) . Am Ende der Entwicklung stehen Prototypen, keine Serienprodukte. Die Kosten werden innerhalb des PCP über Aufträge gedeckt.

Die Forschungsnetzwerke Energie

Austauschplattformen zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Die Forschungsnetzwerke Energie wurden 2014 vom Bundeswirtschaftsministerium zu wichtigen Themenbereichen der Energieforschung initiiert. Sie fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Netzwerke agieren offen, themenorientiert und langfristig. Ihre Mitglieder unterstützen den schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis, bündeln Fachwissen und wirken beratend für die Politik.

Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit fließen in strategische Überlegungen des Ministeriums zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik ein und geben so wichtige Impulse für den Innovationsstandort Deutschland. In den Expertennetzwerken engagieren sich mehr als 3.400 Fachleute (Stand: Juni 2026).

Forschungsnetzwerke Energie

© stock.adobe

Forschungsnetzwerke

Austausch für die Praxis

Koordinierungsplattform Energieforschung

In der Koordinierungsplattform Energieforschung stimmen sich die in der Energieforschung involvierten Ministerien zu geplanten Forschungs- und Innovationsmaßnahmen ab. So werden Synergien zwischen den verschiedenen Fördermaßnahmen erschlossen, was einen schnelleren Ergebnistransfer in die Praxis unterstützt.

Förderberatung als erste Anlaufstelle des Bundes

Mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ bietet der Bund eine erste Anlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung. Die Förderberatung informiert Interessierte über aktuelle Förderprogramme und -initiativen sowie über zuständige Ansprechpersonen. Zu ihrem Serviceangebot gehört auch ein Lotsendienst für Unternehmen. Dieser richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Betriebe.

Zahlen zur Energieforschungsförderung des Bundeswirtschaftsministeriums 2024:

591,16
Symbolicon für Eurostapel

Millionen Euro
ausgezahlte Fördermittel

5.196
Symbolicon für Glühbirne

Projekte
geförderte Forschungsvorhaben

209,69
Symbolicon für Geldscheine

Millionen Euro
Eigenanteil der Unternehmen bei neu bewilligten Fördervorhaben

102,41
Symbolicon für Deutschland

Millionen Euro
Fördermittel für KMU für neu bewilligte Forschungsprojekte

Informationen zur Energieforschung

Interessierte an Energieforschungsfragen haben verschiedene Möglichkeiten, sich themenorientiert zu informieren.

  • Die Website www.energieforschung.de bietet Informationen rund um die Projektförderung des BMWE.
  • Der Newsletter Energieforschung aktuell und der LinkedIn-Kanal @energieforschen informieren Energiewirtschaft und Fachcommunity über aktuelle Veranstaltungen und Vernetzungsangebote der Forschungsnetzwerke Energie sowie über aktuelle News aus der Forschungsförderung.
  • Die Datenbank EnArgus ist das zentrale Informationssystem zur Energieforschung des Bundeswirtschaftsministeriums. Sie informiert über aktuelle und abgeschlossene Förderprojekte des Bundes in diesem Bereich. Über die Suchfunktion können einzelne Vorhaben recherchiert und gefiltert werden.
  • Alle Abschlussberichte der Forschungsvorhaben des Bundeswirtschaftsministeriums werden in der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB) gesammelt. Die Online-Versionen der Berichte stehen kostenlos zum Download bereit

Bundesbericht Energieforschung

Fakten und Zahlen zur Energieforschungsförderung des Bundes

Um die Öffentlichkeit über die vielfältigen Forschungsaktivitäten im Bereich innovativer Energietechnologien zu informieren, gibt das Bundeswirtschaftsministerium den Bundesbericht Energieforschung heraus. Der Bericht gibt einen Überblick über die Förderpolitik aller beteiligten Ressorts in der Energieforschung. Er stellt Fortschritte, aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte in der Forschungsförderung transparent dar und präsentiert ausgewählte Highlight-Projekte. Der Bundesbericht Energieforschung schreibt zudem die Zahlen zum europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa und zur Energieforschung der Länder fort.

Cover des Bundesberichts Energieforschung 2026

23.09.2026 schlagwort-energieforschung

Publikationen: Bundesbericht Energieforschung 2026

Mit Energieforschung Innovationen schaffen
(Dokument ist nicht barrierefrei)

Öffnet PDF "Bundesbericht Energieforschung 2026" in neuem Fenster.
Internationale Zusammenarbeit

© Suriyo – stock.adobe.com

Internationale Zusammenarbeit

In Europa und weltweit

Zur Webseite energieforschung.de

Internationale Zusammenarbeit

Weltweit vernetzt für Energieversorgung und Klima

Internationale Forschungskooperationen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Deutschland ist eng in die internationale Energieforschung eingebunden. Die Forschungskooperationen des Bundeswirtschaftsministeriums basieren auf der Energieforschung in der Europäischen Union (EU) und der Energieforschung in der Internationalen Energieagentur (IEA). Darüber hinaus besteht eine bilaterale Förderinitiative „Electrochemical materials and processes for green hydrogen and green chemistry“ (ECCM) mit den Niederlanden.

Energieforschung in der Europäischen Union

Der Strategic Energy Technology Plan (SET-Plan) setzt seit 2008 die Leitplanken für die Energieforschungsförderung der EU. Er wird immer wieder angepasst an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen sowie die Energie- und Klimaziele der EU.

Der setzt seit 2007 die Leitlinien für die Energieforschungsförderung der EU. Er wird immer wieder angepasst an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen sowie die Energie- und Klimaziele der EU.

Die EU fördert Forschung, Entwicklung und Innovation auf Basis mehrjähriger Rahmenprogramme. Ziel ist es, die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie zu stärken, die Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern und den europäischen Forschungsraum (ERA) auszubauen. Im Programm Horizont Europa ist die Förderung von Forschungs- und Innovationsarbeiten im Bereich nicht-nuklearer Energien im Cluster 5 Klima, Energie und Mobilität (KEM) gebündelt.

Interessierte an einer Antragstellung können sich an die Nationale Kontaktstelle (NKS) KEM – Klima, Energie, Mobilität wenden. Für das Thema Energie ist fachlich die Nationale Kontaktstelle Energie zuständig. Sie berät im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums deutsche Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Um Synergien zwischen nationaler und europäischer Förderpolitik zu realisieren, begleitet das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen von Horizont Europa so genannte Europäische Partnerschaften, die wiederum eigene Förderaufrufe veröffentlichen. Im Energiebereich sind fünf Partnerschaften vorgesehen: Clean Hydrogen, Clean Energy Transition Partnership (CETP), Driving Urban Transitions to a Sustainable Future (DUT), Built4People sowie eine Partnerschaft im Bereich Batterien.

Menschenähnliche Figuren liegen in einem Kreis um eine Abbildung eines Globus.

Forschende bündeln weltweit ihr Wissen in internationalen Forschungskooperationen, um gemeinsam Lösungen für den Klimaschutz zu entwickeln und in die Anwendung zu bringen.

© stock.adobe.com / vetre

Energieforschung in der Internationalen Energieagentur

Die Internationale Energieagentur (IEA) bietet ihren 32 Mitgliedstaaten ein breites Forum zur gemeinsamen Abstimmung wichtiger Energiefragen. Darüber hinaus stellt sie eine Plattform für internationale Forschungskooperationen bereit, die so genannten Technology Collaboration Programmes (TCP). Deutschland engagiert sich derzeit in 22 von insgesamt 38 laufenden TCPs. Alle Projekte und Aktivitäten im Bereich der Energieforschung werden durch das so genannte „CERT“ (Committee on Energy Research and Technology) koordiniert, in dem das Bundeswirtschaftsministerium die Bundesregierung vertritt.

Weiterführende Informationen

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