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G20-Digitalminister verabschieden gemeinsamen Fahrplan für digitale Leitlinien
Auf deutsche Initiative haben sich zum ersten Mal die für Digitalisierung zuständigen Minister der G20 Staaten getroffen – und Handlungswillen bewiesen. Neben einer gemeinsamen Ministererklärung haben die Teilnehmer des Treffens in Düsseldorf am 6. und 7. April auch ein konkretes Arbeitsprogramm mit 11 Handlungsfeldern und ambitionierten Zielen für die weltweite Digitalisierung verabschiedet. Wichtige Themen sind vor allem ein schnelles Internet für Alle bis 2025, inklusives Wachstum und mehr Beschäftigung durch Digitalen Handel, die Verständigung zur Festlegung gemeinsamer und offener internationaler technischer Standards, das Bekenntnis zu lebenslanger digitaler Bildung und das Ziel, den digitalen Gender Gap zu überwinden.
Sieben neue Digital Hubs
Die nächsten siebenDigital Hubs der Digital Hub Initative stehen fest: Ausgewählt wurden die Städte: Köln, Dresden/Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen/Mannheim, Potsdam und Nürnberg/Erlangen. Darmstadt verstärkt zudem denFinTech Hubin Frankfurt um den Schwerpunkt Cyber Security. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Die ausgewählten Städte stehen für Branchenschwerpunkte, vonChemie überGesundheit bis zur Künstlichen Intelligenz, ihre Initiativen werden dem Gründerstandort Deutschland Aufwind geben.“
In denHubs vernetzen sich jungeStart-ups, etablierte Unternehmen und exzellente Wissenschaft, um gemeinsam digitaleInnovationen zu schaffen. Dabei profitieren die etablierte Wirtschaft von den frischen Ideen derStart-upsund die jungen Gründer von den Erfahrungen und Kontakten der Alteingesessenen. Insgesamt stehen nun alle 12 deutschenHubsderDigital HubInitiative des Bundeswirtschaftsministeriums fest. Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Berlin und München wurden bereits Ende 2016 ausgewählt. Weitere Informationen zurHub-Initiative finden siehier.
Smart Data Dialog – Chancen von Smart Data diskutieren (3.5.2017)
Daten sind der wichtigste Rohstoff der Zukunft. Sie werden in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen erfasst und gespeichert. Wenn es gelingt, diese Daten intelligent auszuwerten und den Grundsätzen von Datenvielfalt und Datensouveränität zu entsprechen, können sich enorme Wertschöpfungspotenziale, gerade für den deutschen Mittelstand, eröffnen.
Beim „Smart Data Dialog: Von der Forschung in die wirtschaftliche Praxis“ am 3. Mai 2017 in Berlin stellen Unternehmen ihre Erfahrungen mit Smart-Data-Projekten vor. Sie alle nehmen am BMWK-Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ teil und diskutieren ihre (Zwischen-) Ergebnisse mit Blick auf mögliche Verwertungs- und Anwendungsszenarien sowie potenzielle Geschäftsmodelle. Informationen zur Veranstaltung können Sie dem Flyer (PDF: 3 MB) entnehmen.
Kongress für junge Digital-Wirtschaft (7.6.2017)
Auf dem Kongress „Junge IKT-Wirtschaft: Gründen – Investieren – Wachsen“ am 7. Juni in Berlin präsentieren Start-ups aus der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ihre Entwicklungen und Lösungen. Experten und Branchenvertreter diskutieren aktuelle Chancen und Herausforderungen der Gründerszene. Darüber hinaus ermöglicht der Kongress das Zusammentreffen von jungen Unternehmen, potentiellen Investoren, Venture Capital Gesellschaften, Business Angels, etablierten Unternehmen und weiteren Multiplikatoren. Im Rahmen des „Gründerwettbewerbs Digitale Innovationen“ und im Vorfeld des Digital-Gipfels 2017 am 12./13. Juni in Ludwisghafen werden außerdem die Gewinner-Start-ups des Gründerwettbewerbs ausgezeichnet. Veranstalter ist das BMWK, Kooperationspartner sind Businessplan-Wettbewerbe aus ganz Deutschland und das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND). Weitere Informationen zum Programm und zum Kongress finden Sie hier.