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Positionspapier „Digitalpolitik für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucher – Trends, Chancen, Herausforderungen“
Die Digitalisierung prägt bereits heute in hohem Maße die Art, wie wir leben, kommunizieren, arbeiten, wirtschaften und konsumieren – und wird es künftig noch stärker tun. Vor diesem Hintergrund haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gemeinsam das Papier „Digitalpolitik für Wirtschaft, Arbeit und Verbraucher – Trends, Chancen, Herausforderungen“ erarbeitet. Die Publikation beschreibt die Trends, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Sozialen Marktwirtschaft und formuliert politische Leitlinien für die Gestaltung des digitalen Wandels zum Wohle von Wirtschaft, Beschäftigten sowie Verbraucherinnen und Verbraucher. Darüber hinaus beschreibt die Publikation Maßnahmen und Initiativen in insgesamt zehn Handlungsfeldern und skizziert die Anforderungen an eine künftige Digitalpolitik auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.
Digital-Gipfel 2017: „Vernetzt besser leben“
Hochrangige Politiker und Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft geben sich beim Digital-Gipfel ein Stelldichein: Das zweitägige Treffen, das in diesem Jahr am 12. und 13. Juni in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, ist die zentrale Plattform für die gemeinsame Gestaltung des Digitalen Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft. Neben der digitalen Transformation der Wirtschaft sind diesmal die intelligente Vernetzung und die Digitalisierung des Gesundheitswesens wichtige Schwerpunktthemen. Dazu und zu weiteren wichtigen Digitalisierungsaspekten wird es zahlreiche Podiumsdiskussionen, Foren, Workshops, Keynotes und Publikationen geben. Das umfangreiche Programm und alle weiteren Informationen zum Digital-Gipfel sowie den Live-Stream am 13.6. finden Sie hier.
Künstliche Intelligenz: Informieren und Ideen einbringen
Was kann Künstliche Intelligenz (KI) heute schon leisten? Und welche Perspektiven bietet sie für die Intelligente Vernetzung in zentralen Handlungsfeldern wie Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung? Mit dem neuen Schwerpunktthema auf der Open-Innovation-Plattform legt die Initiative Intelligente Vernetzung ab Ende Mai den Fokus auf ein heiß diskutiertes Technologiefeld. In die Diskussion auf der OPI kann sich jeder Interessierte mit neuen Ideen einbringen und mitmachen. Dort tauschen sich bereits ca. 900 Digitalisierungsfachleute sowie interessierte Bürger und Bürgerinnen zu Innovationen aus, die mit intelligenter Vernetzung realisiert werden können.
Erfolgreiche Start-up Night für Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft
Mehr als 20 Start-ups nutzten die Chance und stellten bei der Start-up Night! Gesundheitswirtschaft am 30. Mai etablierten Unternehmen ihre kreativen Ideen und innovativen Geschäftsmodelle vor. Dazu gab es drei Pitch-Runden zu Themen wie „Gesundheitsplattformen“, „Medizinprodukte“ und „Online-Therapie“. Dort präsentierte beispielsweise ein Start-up eine neue App für die Therapie von Rückenschmerzen, ein anderes stellte einen digitalen Betreuungs- und Begleitdienst für die stundenweise Alltagsunterstützung von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen vor. Mit der erfolgreichen Matching-Reihe „Start-up Night!“ fördert das BMWI die Vernetzung von jungen und etablierten Unternehmen. „Es ist wichtig, innovativen Start-ups den Zugang zum Gesundheitsmarkt, insbesondere zur Regelversorgung, zu erleichtern. Sonst ersticken wir innovative Ideen im Keim.“, so Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries anlässlich der Vorstellung des Papiers „Eckpunkte zur Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft“. Die Branche gehört zu den größten, aber bislang auch am wenigsten digitalisierten Wirtschaftssektoren.
Zypries: Gute Fortschritte bei Digitalisierung der Wirtschaft
Mit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung in der zu Ende gehenden Legislaturperiode nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Digitalisierung in Deutschland erfolgreich gestaltet. Nachholbedarf gibt es allerdings noch beim Mittelstand. „Viele mittelständische Unternehmen haben immer noch nicht realisiert, dass Digitalisierung bedeuten kann, dass ihr Geschäftsmodell vielleicht in zwei, drei Jahren nicht mehr gefragt ist“, so die Ministerin vor dem Deutschen Bundestag zur Bilanz der Digitalpolitik der Bundesregierung. Bisher wurden bereits 11 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren eingerichtet. In Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern sowie dem Fraunhofer-Institut sollen zwölf weitere Kompetenz-Zentren eröffnet werden, in denen sich mittelständische Unternehmen informieren können. Dringend notwendig für die weitere Digitalisierung der Wirtschaft seien auch in der nächsten Legislaturperiode Investitionen in den Breitbandausbau. Mit der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung vor drei Jahren Meilensteine in der Digitalpolitik rund um die drei Kernziele Wachstum und Beschäftigung, Zugang und Teilhabe sowie Vertrauen und Sicherheit definiert. Auf allen Handlungsfeldern konnten Fortschritte erzielt werden.