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Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ unterstützt kreative Unternehmen bei der Realisierung guter Ideen mit passgenauen Fördermöglichkeiten.
Die CeBIT ist die weltweit größte Messe für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Sie findet vom 14. bis 18. März 2016 in Hannover statt. Partnerland der CeBIT 2016 ist die Schweiz. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist einer der größten Aussteller in der Halle 6 "Research & Innovation". Mit der Digitalen Agenda hat das Bundeskabinett am 20. August 2014 einen wichtigen Baustein der Wirtschafts- und Innovationspolitik beschlossen. Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind ein wichtiger Motor für Innovation, Wachstum und Beschäftigung.
Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie präsentieren sich Unternehmen und Institutionen, deren Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert werden. Es stellen sich über 30 innovative IT-Startups vor, die durch das BMWi im Rahmen des IKT-Gründerwettbewerbs ausgezeichnet und durch das Programm "EXIST-Existenzgründungen aus der Wissenschaft" gefördert werden. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, und weitere Mitglieder der Leitung des BMWi werden die CeBIT besuchen.
Schwerpunktthemen des BMWi
Mit folgenden Themenschwerpunkten präsentiert sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf der CeBIT 2016:
Die neue Gründerzeit
Als echte Wachstumstreiber setzen IT-Startups innovative Ideen rasch in neue marktfähige Produkte und Lösungen um. Sie sind unverzichtbar für einen modernen Wirtschaftsstandort - und das weit über die eigentliche Digitale Wirtschaft hinaus.
In nahezu allen Branchen werden Impulse für Innovationen und neue Geschäftsmodelle maßgeblich durch die Nutzung moderner IKT ausgelöst. Junge innovative IKT-Unternehmen, die beim "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ", erfolgreich waren oder durch "EXIST- Existenzgründungen aus der Wissenschaft" des BMWi gefördert wurden und inzwischen erfolgreich wachsen, präsentieren sich mit ihren innovativen Produkt- und Dienstleistungsangeboten auf dem Stand des BMWi.
Ein breites Themenspektrum wird abgedeckt, von industriell relevanten Themen wie der Bilderkennung im Fahrzeug, intelligenter Routenplanung, Augmented Reality für den Monteur, einem Energiemanagementsystem für die mittelständische Industrie oder einer Plug-and-Play-Lösung für die Industrieautomatisierung über die Webseitenoptimierung mittels Eyetracking oder 3D-Druck bis hin zu Angeboten für die Wirtschaft, den Handel, u.a. zur Analyse von Markt- und Technologietrends, aber auch interaktive Werbeflächen und die Projektion auf beliebig geformte und gestaltete Oberflächen für Events, Handel und Gastronomie.
Wirtschaft und Finanzwelt bietet sich hier eine besondere Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit kreativen jungen IKT-Unternehmern über aktuelle Trends und zukunftsweisende Entwicklungen im IKT-Bereich sowie zur Anbahnung von lohnenden Geschäftsbeziehungen.
Smart Data
Smart Data - Innovationen aus Daten
Der Umsatz mit Big-Data-Lösungen wird für das Jahr 2017 auf weltweit über 50 Milliarden Euro prognostiziert. Mit dem Technologieprogramm "Smart Data - Innovationen aus Daten" fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 13 ausgewählte Leuchtturmprojekte, die innovative Dienste und Dienstleistungen entwickeln. Dadurch soll möglichst frühzeitig eine breite Nutzung von intelligenten Big-Data-Technologien angestoßen werden.
Ziel ist es, den zukünftigen Markt für Smart-Data-Technologien am Standort Deutschland zu erschließen. Von diesen Technologien sollen aufgrund der einfachen Handhabbarkeit - insbesondere in Bezug auf Datensicherheit und Datenqualität - vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren. Dabei werden Anbieter und Anwender gleichermaßen angesprochen. Sie sollen zur Beseitigung technischer, struktureller, organisatorischer und rechtlicher Hemmnisse beim Einsatz von Smart-Data-Technologien beitragen. Das BMWi fördert "Smart Data - Innovationen aus Daten" mit rund 30 Millionen Euro. Die beteiligten Unternehmen und Organisationen bringen weitere 25 Millionen Euro auf, so dass das Programm über ein Gesamtvolumen von etwa 55 Millionen Euro verfügt. Der Schwerpunkt des Technologieprogramms liegt auf den Anwendungsbereichen Industrie, Mobilität, Energie und Gesundheit. Smart Data ist Teil der neuen Hightech-Strategie und der Digitalen Agenda der Bundesregierung.
Mit der Plattform Symphony wird ein digitaler Marktplatz für IKT-Dienste geschaffen, der sich in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wendet. Symphony wird es Kunden ermöglichen, IP-basierte Dienste individuell auszuwählen, zu kombinieren und zu verwalten, ohne dass jeder Geschäftsvorfall mit jedem einzelnen Anbieter separat abgewickelt werden muss. So kann z.B. ein Unternehmen, das eine Virtuelle Telefonanlage von Anbieter A im Einsatz hat, über eine Kombinationsmatrix in Symphony von Anbieter B ein passendes CRM-System zur Verwaltung seiner Kundendaten beziehen, so dass beide Systeme über die Symphony-Plattform zusammenarbeiten können. Zugleich werden damit die Anbieter und ihre Angebote erstmals für potenzielle Kunden leicht vergleichbar. Und nicht zuletzt: auch der Kundenservice, etwa das Billing oder das Störungsmanagement, erfolgt in vereinheitlichter Form über die Plattform.
Die im Projekt entwickelten Dienste sollen insbesondere von KMU angeboten und nachgefragt werden. Digitale Technologien und Dienstleistungen eröffnen KMU verstärkt die Möglichkeit, Kommunikationstechnologien wertschöpfend einzusetzen. Zugleich können sie, wie das Projekt Symphony beispielhaft zeigen soll, neue Horizonte für die wirtschaftliche Tätigkeit von KMU eröffnen.
Basis für den Erfolg des Projekts ist die Zusammensetzung des Konsortiums, das die gesamte Wertschöpfungskette abbildet: vom TK-Provider über Software-Entwickler aus Hochschule und Privatwirtschaft bis hin zum Branchenverband sind namhafte und erfahrene Partner an Bord, die das Potential haben, durch technologische Innovation, Standardisierungsaktivitäten und neue Geschäftsmodelle den IKT-Markt vor allem für KMU attraktiver zu gestalten.
Das Trusted Cloud Label zeichnet vertrauenswürdige Cloud Services für die Wirtschaft, insbesondere den Mittelstand, aus. Das Label und die dazugehörige Plattform Trusted Cloud sind Teil des gleichnamigen Projektes, das aus dem Technologieprogramm Trusted Cloud des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hervorgegangen ist.
Mit dem Label Trusted Cloud wird eine Win-Win-Situation für Anwender wie Anbieter hergestellt: Anwender finden auf www.trusted-cloud.de praktische Informationen zum Cloud Computing, Anleitungen und Praxisbeispiele. Das Angebot schafft Transparenz hinsichtlich der Vielzahl an Gütesiegeln, informiert anbieterneutral und hilft Nutzern, die für sie relevanten Anforderungen an Cloud Services zu identifizieren. Anbieter können ihre Cloud Services dort listen lassen, wenn sie die Mindestanforderungen an Vertrauenswürdigkeit, Transparenz, Sicherheit, Qualität und Rechtskonformität erfüllen. Sie können so ihre Sichtbarkeit erhöhen und einen größeren Kundenkreis ansprechen.
Die Datenschutz-Zertifizierung von Cloud-Diensten nach TCDP ist eine wesentliche Hilfestellung für die datenschutzkonforme Nutzung von Cloud-Diensten.
Soweit Cloud-Dienste zur Speicherung oder sonstigen Verarbeitung personenbezogener Daten genutzt werden, sind sie regelmäßig als Auftragsdatenverarbeitung nach §11 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ausgestaltet. Dabei stellt das BDSG hohe Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung. Der Cloud-Nutzer als Auftraggeber muss sich von der Einhaltung der technischen und organisatorischen Maßnahmen durch den Cloud-Anbieter als Auftragnehmer überzeugen. Dies wird wesentlich vereinfacht, wenn der Cloud-Dienst über ein Datenschutz-Zertifikat verfügt, das die Erfüllung der datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt. Ein solcher Nachweis wird durch ein Zertifikat nach dem Trusted Cloud-Datenschutzprofil für Cloud-Dienste (TCDP) erbracht.
TCDP ist der im Technologieprogramm Trusted Cloud des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickelte Prüfstandard für die Datenschutz-Zertifizierung. Es liegt aktuell in einer Version 0.9 vor, die im April 2015 veröffentlicht wurde.
Die Initiative hat das Ziel, die Intelligente Vernetzung in Deutschland voranzubringen - gemeinsam mit einem Netzwerk starker Partner aus Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Verbänden. Der Begriff "Intelligente Vernetzung" steht dabei für die Digitalisierung in wesentlichen Infrastrukturbereichen wie Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr und Verwaltung. Die Intelligente Vernetzung bietet große Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft.
Wie können Schulen oder Universitäten Bildungsinhalte mit modernen Lehrmitteln vermitteln und ohne rechtliche Probleme untereinander teilen?
Wie lässt sich das Prinzip des Cloud Computing auf die Speicherung von Energie übertragen?
Welche erfolgreichen Instrumente gibt es, um Arztkonsultationen in die Online-Welt zu verlegen?
Die Initiative macht das Zukunftsthema "Intelligente Vernetzung" greifbar, zeigt aktuelle Trends und bringt interessierte Bürgerinnen und Bürger, Expertinnen und Experten sowie professionelle Nutzerinnen und Nutzer ins Gespräch.
Der Markt für Wearables wächst ständig und hat ein immenses Zukunftspotential. In nur kurzer Zeit haben sich Wearables vom monothematischen und zusätzlich getragenen Accessoires zu Alltagsgegenständen mit erweiterter Funktionalität entwickelt. Wearables bedeuten dabei einen Paradigmenwechsel weg vom klassischen elektronischen Endgerät in der Hand hin zur Integration vernetzter Intelligenz näher und intuitiver am Menschen.
Wearables bedeutet Elektronik integriert in die uns umgebenden Objekte wie Kleidung oder Accessoires. So entstehen neue, intuitive Mensch-Maschine-Schnittstellen. Wearables unterstützen das Gesundheits- und Bewegungsbewusstsein der Menschen und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit im Alltag und bei der Arbeit. Sie ermöglichen es, Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen, und können den Menschen unverzüglich darauf aufmerksam machen. Ebenso können sie uns helfen, im Alter länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben.
Auf dem Gemeinschaftsstand sehen Sie eine Produktionskette und Beispiele intelligent vernetzter Wearables.
Plattform Industrie 4.0 - Gemeinsam den Wandel gestalten
Die Plattform Industrie 4.0 ist das zentrale nationale Netzwerk, um die digitale Transformation beim Thema Industrie 4.0 in Deutschland voranzubringen. Sie bündelt Akteure und Wissen aus über 100 unterschiedlichen Organisationen. Insgesamt zählt die Plattform schon über 250 Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik. Damit ist sie eines der größten internationalen Industrie-4.0-Netzwerke. Ein zentrales Anliegen der Plattform ist die Sensibilisierung von kleinen und mittleren Industrieunternehmen für die digitale Transformation der Produktions- und Arbeitsprozesse. Dafür hat die Plattform zahlreiche Beispiele aus der deutschlandweiten Unternehmenspraxis auf einer Online-Landkarte Industrie 4.0 zusammengetragen.
Was wird auf der Landkarte gezeigt?
Auf der Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 sind über 200 Beispiele aus der Industrie 4.0-Praxis abgebildet. Sie zeigen, wo in Deutschland Industrie 4.0 schon heute zum Betriebsalltag gehört. Darüber hinaus bildet die Karte die Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren des Bundeswirtschaftsministeriums sowie deutschlandweite Testzentren ab, in und mit denen Industrie 4.0-Anwendungen von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen direkt erforscht, getestet und weiterentwickelt werden können.
...und mit welchem Ziel?
Viele Unternehmerinnen und Unternehmer stellen sich eine grundlegende Frage: Worin liegt der Nutzen einer Investition in Industrie 4.0-Technologien? Genau hier setzt die Plattform Industrie 4.0 an. Sie hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, zu zeigen, warum es sich für den Anwender lohnt, seine Fertigung umzugestalten. Dazu erarbeiten fünf Arbeitsgruppen konkrete Handlungsempfehlungen und Leitfäden in den Bereichen Standardisierung und Normung, Sicherheit vernetzter Systeme, rechtliche Rahmenbedingungen, Forschung und Arbeitsgestaltung. So veröffentlicht die Arbeitsgruppe Sicherheit vernetzter Systeme pünktlich zur CeBIT 2016 einen Leitfaden zu Einführung von Industrie 4.0 Security in KMU.
Mit einem umfangreichen Instrumentarium an Förderangeboten unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die unternehmerischen Aktivitäten insbesondere mittelständischer Unternehmen.
Die individuelle, vorhabensbezogene Beratung durch Finanzierungsexperten der Mittelstandsabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie informiert über die Fördermöglichkeiten und zeigt die Wege zu Ihrer Beantragung auf.
Der Beirat "Junge Digitale Wirtschaft" berät das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu aktuellen Fragen der Informations- und Kommunikationswirtschaft, insbesondere zur Entwicklung und zu den Potenzialen der jungen digitalen Wirtschaft und neuer digitaler Technologien in Deutschland sowie zur Schaffung besserer Wachstumsbedingungen von Start-up-Unternehmen. Er ist im Hinblick auf die Dynamik der digitalen Wirtschaft flexibel und offen ausgestaltet und ermöglicht der deutschen Start-up-Szene einen direkten und praxisbezogenen Dialog mit der Politik.
Die junge Internet- und Technologie-Branche ist eine zentrale Zukunftsbranche für Deutschland. Die großen Innovationen in der Webwirtschaft gehen weltweit von neu gegründeten, schnell wachsenden IT-Unternehmen aus. Auch in Deutschland ist eine Start-up-Szene mit großem Potenzial entstanden. Sie schafft hoch qualifizierte und zukunftsweisende Arbeitsplätze und ist Innovationstreiber für weite Teile der deutschen Wirtschaft.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt der German Accelerator vielversprechende deutsche Start-ups und junge Unternehmen aus den Bereichen Tech und Life Sciences dabei, sich auf dem US-amerikanischen Markt zu etablieren. Das 3 bis 12-monatige Mentoring-Programm bringt die Gründer der ausgewählten Startups in die Innovationszentren der USA - im Segment Tech haben sie die Wahl zwischen New York, San Francisco und Silicon Valley. Gründer aus dem Bereich Life Sciences werden in Boston betreut.
Den Kern des Programms bildet die Betreuung durch ein Mentoring-Team aus Serial Entrepreneurs, Experten und Kapitalgebern. Basierend auf den jeweiligen Bedürfnissen und Marktbereichen der Start-ups werden passende Mentoren ausgewählt, die die Gründer über den gesamten Zeitraum des Programms begleiten. Bereits über 70 Start-ups hat der German Accelerator|TECH effektiv unterstützt. Sowohl die zur Verfügung gestellten Büroräume als auch die Mentoren und der Zugang zum gesamten Netzwerk des German Accelerators sind Teil der öffentlichen Förderung des BMWi und privater Wirtschaftspartner. Das Programm ist kostenlos und fordert keinerlei Anteile an den Start-ups.
Germany Trade & Invest ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Mit über 50 Standorten weltweit und dem Partnernetzwerk unterstützt Germany Trade & Invest deutsche Unternehmen bei ihrem Weg ins Ausland, wirbt für den Standort Deutschland und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland.
Als echte Wachstumstreiber setzen IKT-Start-ups innovative Ideen rasch in neue marktfähige Produkte und Lösungen um. Sie sind unverzichtbar für einen modernen Wirtschaftsstandort - und das weit über die eigentliche digitale Wirtschafts hinaus. In nahezu allen Branchen werden Impulse für Innovationen und neue Geschäftsmodelle maßgeblich durch die Nutzung moderner IKT ausgelöst. Junge innovative IKT-Unternehmen, die beim "Gründerwettbewerb - IKT Innovativ" erfolgreich waren oder durch "EXIST-Existenzgründungen aus der Wissenschaft" des BMWI gefördert wurden und inzwischen erfolgreich wachsen, präsentieren sich mit ihren Produkten auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi. Wirtschaft und Finanzwelt bietet sich hier eine besondere Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit kreativen jungen IKT-Unternehmen.
Mit der am 15. Mai 2013 im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie neu gestarteten Fördermaßnahme "INVEST - Zuschuss für Wagniskapital" soll der Zugang junger innovativer Unternehmen zu Kapital nachhaltig verbessert werden. Daneben sollen mehr Menschen mit unternehmerischer Orientierung für risikobehaftete Beteiligungen an jungen innovativen Unternehmen gewonnen werden bzw. bereits investierende sogenannte Business Angels sollen dazu angeregt werden, häufiger und mehr Wagniskapital in junge innovative Unternehmen einzubringen.
Die Eckpunkte der Förderung
Gefördert werden private Investoren (natürliche Personen), die Geschäftsanteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben. Die Anteile müssen vollumfänglich an Chancen und Risiken beteiligt sein. Der private Investor erhält 20% des Ausgabepreises seiner Beteiligung über den Zuschuss zurückerstattet, wenn die Beteiligung für mindestens 3 Jahre gehalten wird. Der gewährte Zuschuss ist ab 2015 (rückwirkend) steuerfrei.
Der Investor muss dem Unternehmen mindestens 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Jeder Investor kann pro Kalenderjahr Zuschüsse für Beteiligungen in Höhe von bis zu 250.000 Euro erhalten. Pro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Millionen Euro pro Kalenderjahr bezuschusst werden.
Wirtschaftlich erfolgreiche Ideen werden häufig Nachahmer finden. Ein effektives Vorgehen gegen Plagiate und Imitationen ist vor allem mit Hilfe gewerblicher Schutzrechte möglich. Patente und Gebrauchsmuster schützen technische Komponenten, die Marke den "guten Namen" und das Geschmacksmuster das Design. Sie gewähren ihrem Inhaber Unterlassungsansprüche und gegebenenfalls Schadensersatzansprüche.
Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) erteilt Patente, trägt Marken und Muster ein und verwaltet sie. Außerdem informiert es die Öffentlichkeit über gewerbliche Schutzrechte.